BERUFSTÄTIGE

Ein spezielles Problem sind Personen, welche sich bereits aus der Sozialhilfe befreien konnten und fest im primären Arbeitsmarkt integriert waren/sind. In einigen Fällen sind auch solche Personen – angesichts der sehr langen Asylverfahren – plötzlich von einem negativen Asylentscheid betroffen. Auch sie werden - statt ihren Beitrag für unsere Wirtschaft und Gesellschaft leisten zu können - in Folge des negativen Asylentscheids in die Perspektivlosigkeit des Nothilfe-Regimes katapultiert. So werden diese vormals produktiven Mitglieder unserer Gesellschaft unter Umständen auf Jahre hinweg zum Bezug von staatlichen bzw. kantonalen (wenn auch mindest(zahlungen verdammt.

Es wird deshalb immer wieder gefordert, dass man auch für diese Personen eine vernünftige Lösung finden muss, anstatt auf der seit Jahren angewandten, nachweislich erfolglosen Praxis, abgewiesene Asylsuchende über das Nothilferegime aus unserem Land vertreiben zu wollen, zu beharren. Auch hier zeigt die Erfahrung ja seit Langem, dass sich diese Abschreckungspraxis für Asylsuchende aus gewissen Ländern als absolut untauglich erwiesen hat. Eine Asylsuchende, ein Asylsuchender aus Eritrea wird nicht nach Eritrea zurückkehren, solange das Regime von Diktator Afewerki dort an der Macht ist. Eine Tibeterin, ein Tibeter wird nicht nach Mittel- oder Südasien zurückkehren, weil sie oder er es meist schlicht nicht kann. Dies obschon unsere Verwaltung oder Gerichte behaupten, es sei zumutbar und/oder technisch machbar.

Es stellt sich deshalb die Frage, ob es politisch (und wirtschaftlich) nicht zielführender wäre, zumindest für diejenigen eine pragmatische Lösung zu finden, die sich bereits in unsere Gesellschaft und Wirtschaft integriert haben. Eine Sonderlösung für Asylbewerberinnen und Asylbewerber, welche in Folge des alten Asylverfahrens jahrelang auf ihren Entscheid warten mussten, während sie in dieser Zeit ihren Weg in unsere Gesellschaft und Wirtschaft längst gefunden haben, wäre im Sinne einer „Altlastenlösung“ schlicht vernünftig.

Ob man dieses Problem gemeinsam mit der Frage der Auszubildenden lösen will, ist wohl eine Frage der politischen Taktik.

Beispiel

Kritik der Flüchtlingshilfe

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Ursula Fischer

info@ag-nothilfe.ch

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