54,8%...
- ufithun
- vor 1 Tag
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Juni 2026
Heute vor 10 Tagen haben 54,8 Prozent der Abstimmenden dafür gestimmt, dass der Deckel offen bleibt. Sie haben der starren Begrenzung der Bevölkerung auf eine festgelegte Zahl eine Absage erteilt. Dafür sind wir sehr dankbar!
Eine Annahme der Initiative hätte die Grundlagen unseres Zusammenlebens nachhaltig - über lange Zeit - in tiefgreifender Weise verändert.
Vereinbarungen zum Umgang mit Menschenrechten, zur Beziehung zu unseren Nachbarstaaten und Mitmenschen, die in unserem Land leben, arbeiten und Schutz suchen, dürfen nicht achtlos umgestossen werden.
Zur gleichen Zeit fanden an den Wochenenden Mitte Juni an verschiedenen Orten Aktionen, Gottesdienste und Feste zum internationalen Tag der Flüchtlinge statt.
-Im Rückkehrzentrum Enggistein wurde der neue Spielplatz feierlich eingeweiht
-Vor der Berner Heiliggeistkirche standen im "Cercle de Silence" Menschen zusammen, als stiller Protest und Zeichen der Solidarität mit abgewiesenen Geflüchteten und Sans Papiers.
-An verschiedensten Orten der Schweiz und im Ausland wurden Namen der Menschen gelesen, die die Flucht übers Meer oder durch die Wüste nicht überlebt haben. Weisse Zettel flattern im Wind, Wortfetzen erzählen von ihren Geschichten. Sie "beim Namen zu nennen" würdigt ihre Existenz.
-In der Markuskirche von Thun-Strättligen sassen am Flüchtlingssonntag Menschen zusammen am Tisch. Gekocht und angerichtet wurde die grosse bunte Tafel von geflüchteten Menschen aus Tibet, Iran, Eritrea, Syrien, der Ukraine, Nordmazedonien und Anderen. Frauen, Männer, Kinder, Alte und Junge mit und ohne Aufenthaltspapier, freuten sich am Zusammensein.
Solche Begegnungen sind eine Bereicherung, sie ebnen den Weg für ein offenes, solidarisches Miteinander und leisten einen Beitrag zu einer vielfältigen, friedlicheren Welt.
Ursula Fischer ag-nothilfe




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