Lichter für die Welt
- ufithun
- 24. März
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Mai
An einem Gottesdienst in der Thuner Markuskirche vom 22.3. 2026 reisen junge und ältere Menschen in 90 Minuten um die Welt. Die Besuchenden werden an spannenden Stationen zu Ländern und Kontinenten verwöhnt mit feinem Essen und wunderbarer Musik.
Die Welt reisend entdecken zu dürfen, dieses Privileg steht denjenigen zu, die sich in Sicherheit wähnen. Dazu braucht es die nötigen Ausweispapiere und finanzielle Mittel.
In einer unsicheren, von Konfliktherden, Kriegen und Katastrophen gebeutelten Welt, bedeutet der Aufbruch zur Reise, für Viele die Flucht vor Tod und Verderben.
"Wir fordern Schutz und Perspektiven", steht auf dem Plakat, das iranische Asylsuchende vor dem Staatsekretariat für Migration in Bern hochhalten.
Die Hoffnung auf den Sturz des Mulahregimes überdeckt sich mit einem grauenhaften Schweigen und Nichtwissen darüber, was wirklich passiert in der Heimat. Keine Nachrichten zu haben von Angehörigen, versetzt die Menschen in einen lähmenden Zustand des Wartens.
Firoozeh Miyandar hat am Flüchtlingstag im Sommer des letzten Jahres in der Markuskirche in Thun über ihr Schicksal erzählt. Als abgewiesene iranische Asylsuchende ist sie gezwungen in einem Rückkehrzentrum auszuharren. Sie wartet darauf, dass sich in ihrem Heimatland Iran etwas bewege oder, dass unser Land ihr Schutz und eine Zukunft ermögliche.
Es ist Zeit, diese unsägliche Warterei zu durchbrechen, die Möglichkeiten dazu sind gegeben, es fehlt einzig der politische Wille dafür.
Im "Bund" vom 13.3. erzählt sie ihre Geschichte.




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