• Rahel Weiss

DRINGENDER AUFRUF: private Unterbringung

Aktualisiert: März 28

In den Zeiten des Coronavirus ist Solidarität gefragt!


Die Menschen in den Asylheimen leben auf engstem Raum. Der einzige für sie zur Verfügung stehende Wohnraum ist zur Zeit das Schlafzimmer, in welchem oft 4 bis 6 Personen in Etagenbetten wohnen. Kollektivräume dürfen wegen der neuen Regelungen nur noch sehr begrenzt benutzt werden, d.h. konkret, dass in einem Zentrum von 80 Personen nur 5 Personen gleichzeitig ihre Mahlzeiten zubereiten und essen dürfen. Für die Migrant*innen stehen während der COVID-19 - Krise keine Freiwilligenangebote mehr zur Verfügung. Somit fehlt jeglicher Austausch mit der Aussenwelt. Mit ihren sehr begrenzten finanziellen Möglichkeiten (8.- / Tag) ist eine Flucht aus diesen Zentren kaum möglich. In dieser schwierigen Zeit müssen kreative und schnelle Lösungen her:


wer

- Platz hat in seinem Haus / seiner Wohnung

- eine leerstehende Wohnung besitzt

- Platz hat in seinem Hotel

- jemanden kennt der Interesse haben könnte

- etc.

und bereit wäre diesen Wohnraum für Abgewiesene Personen im Kanton Bern zur Verfügung zu stellen (wenn auch nur als Übergangslösung), kann sich gerne bei uns melden: info@ag-nothilfe.ch / 077 460 40 28


Wer keinen Wohnraum anbieten kann / möchte, könnte eine sogenannte Patenschaft übernehmen: z.B. die 8.- / Tag (die bei einer privat untergebrachten Person meist nicht mehr bezahlt werden) für einen Monat übernehmen - oder einmal einen Einkauf bezahlen.


Die Betroffenen und wir von der AG Nothilfe sind für jegliche Hilfe dankbar!


Ein Beispiel von Betroffenen: eine Vierköpfige Familie lebt in einem Zimmer. Wenn die Kinder schlafen, müssen die Eltern, um sie nicht zu stören und etwas Privatsphäre zu haben, die Toilette als Wohnzimmer benutzen. Der Gemeinschaftsraum kann nur eingeschränkt benutzt werden. Arbeiten oder Kurse zu besuchen ist diesen Personen untersagt.

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KONTAKT

Ursula Fischer

info@ag-nothilfe.ch

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